Die Region Ilfeld

Von Netzkater über Ilefeld hinaus wechselt ganz plötzlich die Geologie. Ist in Netzkater noch der Bach eingezwängt zwischen dem Ryolit und dem ..... , findet man noch Steinkohle, Eisenerz und Achat im Berg so wechsln bei Ilfeld die Gesteine und die Schichten des Zechsteinmeeeres treten zu Tage. So wird hier der erste Kupferschiefer südlich an der Langen Wand abgebaut, wo noch nördlich Mangan im Berg gefunden wird. Südlich von Ilfeld stehen schon dicke Schichten von Gips und Anhydrit im Abbau.

Auf dem Grund des Zechsteinmeeresbeckens fand ein Prozess des Schwefelkreislaufes statt, der auch Heute noch, in einigen Meeren stattfindet.

Das Becken hatte einen zu geringen Wasseraustausch. Die unteren Wasserschichten erstickten und enthielten keinen Sauerstoff mehr. Die Biomasse, die auf den Grund sinkt, wird von Schwefelbakterien bis zum Schwefelwasserstoff abgebaut. H2S tötet alles andere Leben ab. An der Grenze der Wasserschichten, zwischen Wasser mit und ohne Sauerstoff, leben die Bakterien die den Schwefelwasserstoff mit dem Sauerstoff verbrennen und schweflige Säure in das Wasser abgeben. Diese Säure reagiert mit den gelösten Metallionen und fällt diese als sulfidische Salze aus. Der Schlamm wird dadurch mit Erzen angereichert.

 

Am Punkt 1 befindet sich das Schaubergwerk Rabensteiner Stollen. Das auf Steinkohle baute. Am blauen Pin befindet sich ein geologisch interessanter Hanganschnitt, durch den Bach, und eine alte Hämatitabbaustelle im Wald.
Bei Punkt 3 ist das Forsthaus, in dessen Umgebung der klassische Manganbergbau betrieben wurde. Machen sie ein Wanderung durch die alten Abbaufelder und den Wald.  Am Punkt 3 liegt die lange Wand wie sie unten in den Bildern zu sehen ist. An dieser ist auch das Besucherbergwerk Lange Wand.  Auf den Wegen und Pfaden liegen weiße Brocken aus Anhydrit (wasserlosem Gips). Am Punkt 4 schließlich steht der Gips, durch den Tagebau gut sichtbar, in der Wand.